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Sunshine Reggae – gut gelaunt und geschützt durch den Sommer

geschrieben von Marina alias ME

Sommer, Sonne, Sonnenschutz – Alle Jahre kehrt sie wieder, die berühmte ménage à trois mit den drei S. Und mit ihr die Frage, wie diese herausfordernde Dreiecksbeziehung gelingen kann. Glaubt man der Berichterstattung in Zeitschriften und anderen Medien, ist die Sonne ja mittlerweile unser großer Feind und nach Möglichkeit zu meiden, um keine dauerhaften Schäden an Haut und Gesundheit zu erleiden.

Wer im Sommer dennoch den Schritt nach draußen wagt, sollte dies möglichst nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden machen. Für Freigänge, die sich dazwischen nicht vermeiden lassen, gilt das Gebot des permanenten Eincremens mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor, so LSF 30 aufwärts darfs da schon sein, bei Kindern natürlich LSF 50.

Ich habe ja so meine Zweifel, ob das der richtige Weg ist. Fakt ist, ich will keinesfalls auf die Sonne verzichten. Andererseits möchte ich auch nicht leichtsinnig sein und ein gesundheitliches Risiko eingehen. Was soll ich also tun? Was ist der richtige Umgang mit Sonne und Sonnenschutz?

Um hier im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich die Geschäftsführerin des F.X. Miller Beauty Concept Store, Stefanie Miller-Reitzer, um ein Interview gebeten. Und so saß ich über zwei Stunden mit ihr im Schatten bei einem schönen Kaffee und habe sie zum Thema Sommer, Sonne, Sonnenschutz ausgequetscht. 🙂

 

DAS INTERVIEW

 

ME: „Also liebe Steffi, wenn ich so lese, was über die Sonne und ihre Auswirkungen auf unsere Haut und Gesundheit geschrieben wird, könnte ich ja fast meinen, die Sonne sei unser größter Feind. Wie siehst du das?“

S. Miller-Reitzer: „Es stimmt, dass die Sonne momentan quasi überwiegend negative Presse erhält und viele Hautärzte verteufeln sie. Bei all der Diskussion dürfen wir aber nicht vergessen, dass die Sonne nicht nur schadet, sondern auch wichtig für den menschlichen Körper und die Gesundheit ist. Das Schwierige ist, dass auch Sonnenschutz nicht einfach uneingeschränkt zu empfehlen ist. Es ist nicht optimal, wenn wir unsere Haut oft Tag und Nacht mit Sonnenschutz zukleistern.“

ME: „Inwiefern ist denn die Sonne wichtig für mich beziehungsweise für meine Gesundheit?“

S. Miller-Reitzer: „Zum einen ist die Sonne wichtig für die Bildung von aktivem Vitamin D. Vitamin D beugt zum Beispiel Osteoporose und Rachitis vor, denn es stärkt die Knochen. Auch die Gefahr, an Erkältungen und Grippe zu erkranken, kann durch Vitamin D verringert werden. Einige Forscher gehen weiter davon aus, dass sich Vitamin D positiv auf die Sterblichkeitsrate durch Krebs auswirkt, diese also reduziert.“

ME: „Interessant, das würde ja bedeuten, dass die Sonne nicht nur Krebs verursacht, sondern diesen auch quasi verhindern kann?“

S. Miller-Reitzer: „Zumindest deuten einige Studien darauf hin. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass übermäßiges Sonnenbaden und der damit verbundene Sonnenbrand tatsächlich zu bösartigen Veränderungen der Haut führen kann. Ich würde es so formulieren: Wir müssen uns nicht vor der Sonne schützen, sondern vor Sonnenbrand. Und wer nicht will, dass seine Haut durch sonnenbedingte Schädigung der collagenen und elastinen Fasern schneller altert, muss ebenfalls etwas dafür tun.“

ME: „Dann müsste es ja eigentlich „Sonnenbrandschutz“ heißen statt „Sonnenschutz“…“

S. Miller-Reitzer: „Ja, das würde zumindest den Kern der Sache besser treffen. Denn es ist nun mal so, dass die Haut einen Sonnenbrand nie mehr vergisst. Das bedeutet, selbst wenn ich nach einem Sonnenbrand im Laufe meines Lebens keinen weiteren erleide, habe ich bereits meine Haut und auch mein Erbgut dauerhaft geschädigt. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Lunge von Rauchern, die sich nach einer bestimmten Zeit des Nicht-Rauchens wieder regenerieren kann. Die Haut kann das nicht, ein Sonnenbrand „brennt“ sich ein, wie der Name schon sagt.“

ME: „Also doch immer nur mit Sonnencreme in die Sonne?“

S. Miller-Reitzer: „Nein, da Vitamin D nur gebildet werden, wenn die Sonnenstrahlen, genauer gesagt die UVB-Strahlen, sozusagen von der Haut aufgenommen werden. Ab einem Lichtschutzfaktor 8 kann Vitamin D schon nicht mehr gebildet werden. Es reicht aber aus, wenn nur Teile der Haut bestrahlt werden, wie Arme oder Beine oder auch das Gesicht. Dafür einfach im Rahmen der Eigenschutzzeit der Haut an die Sonne gehen, am besten täglich und eben nicht in die pralle Mittagssonne.“

ME: „Woher weiß ich, wie lange meine persönliche Eigenschutzzeit ist?“

S. Miller-Reitzer: „Es gibt Richtwerte, abhängig vom Hauttyp. Bei dir wären das etwa 10 Minuten. (Ich bin blond, habe grüne Augen und relativ helle Haut mit ein paar Sommersprossen. Anm. d. Autorin). Länger macht es auch keinen Sinn, da die Haut die sonnenbedingte Vitamin D-Produktion automatisch nach circa 20 Minuten stoppt. Diese Eigenregulierung hat auch den Vorteil, dass keine Überdosierung möglich ist, wie es beispielsweise bei Nahrungsergänzungsmitteln passieren kann. Zum Thema Eigenschutz der Haut ist außerdem zu sagen, dass durch Sonnenstrahlen die Melanozyten angeregt werden. Sie sind die pigmentbildenden Zellen der Haut und somit wichtig für deren Eigenschutz. Allerdings kommt es auch hier auf das richtige Maß an – bei zu starker Bestrahlung werden sie geschädigt.“

ME: „Gibt es noch weitere positive Auswirkungen durch die Sonne? Ich fühle mich im Sommer ja immer ganz wunderbar, meine Fingernägel und Haare wachsen schneller und Hautunreinheiten verschwinden. Ich blühe regelrecht auf, bin fitter und leistungsfähiger, brauche weniger Schlaf und habe, zumindest meistens, gute Laune. Die Sonne ist für mich fast eine Art Schönheits- und Lebenselixier.“

S. Miller-Reitzer: „Damit hast du es eigentlich schon gut auf den Punkt gebracht. Die Sonne hilft zum Beispiel auch positiv bei Schlafstörungen, Depressionen und Stimmungsschwankungen. Außerdem stärkt sie das Immunsystem.“

 ME: „Wie komme ich dann einigermaßen gut gelaunt über den Winter? Hilft es, wenn ich ins Solarium gehe?“

S. Miller-Reitzer: „Leider nein, denn dafür braucht die Haut UVB-Strahlen und im Solarium werden hauptsächlich UVA-Strahlen produziert. Diese bedingen leider auch vorzeitige Hautalterung. Es macht auch wenig Sinn, ins Solarium zu gehen, um sich allein mit UVA Strahlen auf den Sommer vorzubereiten und die Haut „vorzubräunen“. Der Sonnenbrand wird nämlich durch die UVB-Strahlen verursacht. Da ist es besser, Beta-Carotin in Form von Nahrung oder Nahrungsergänzungsmitteln aufzunehmen. Doch auch das wirkt keine Wunder und die Haut muss nach dem Winter erst wieder langsam an die Sonnenstrahlung gewöhnt werden.“

ME: „Okay, danke für den Tipp, gut, dass ich gerne Karotten esse. Thema Sonnencreme – Bei der riesigen Auswahl in Parfümerien, Drogerien und sogar Supermärkten – Welche ist denn nun die richtige Sonnencreme?“

S. Miller-Reitzer: „Darauf gibt es leider keine pauschale Antwort. Zuerst ist schon einmal wichtig zu wissen, dass es zwei große Kategorien bei Sonnenschutzmitteln gibt: den chemisch wirkenden Sonnenschutz und den physikalisch wirkenden Sonnenschutz. Beide haben ihre Daseinsberechtigung, aber auch ihre Nachteile.“ (Der physikalische Sonnenschutz wird auch als mechanischer Sonnenschutz bezeichnet. Anm. d. Autorin).

ME: „Welche Vor- und Nachteile haben denn die chemischen Sonnenschutzmittel? Und was genau muss ich darunter verstehen?“

S. Miller-Reitzer: „Der chemische Lichtschutz dringt in die Haut ein und verwandelt in einer chemischen Reaktion die Sonneneinstrahlung in Wärme. Der Vorteil von chemischen wirkenden Sonnenschutzcremes ist, dass sie keinen weißen Film hinterlassen, sprich auf der Haut unsichtbar sind. Außerdem waschen sie sich nicht ganz so schnell ab wie physikalisch wirkende Sonnenschutzmittel. Allerdings benötigen die chemischen mindestens 15, eher 20 Minuten, um sich zu entwickeln und zu wirken. Daher chemisch wirkende Sonnenschutzmittel immer schon zuhause großzügig auftragen und das Haus erst verlassen, wenn der Lichtschutz vollständig aktiviert und die Haut geschützt ist. Bei chemischen Sonnencremes gibt es außerdem den Nachteil, dass in 90 Prozent aller handelsüblichen Sonnenschutzprodukte mit chemischem Lichtschutz Oxybenzone enthalten sind. Diese wirken wie Östrogene, das heißt, sie sind hormonell aktiv und wurden zum Beispiel schon in Muttermilch nachgewiesen. Auch Parabenen, die in vielen chemischen Sonnenschutzcremes enthalten sind, wird eine hormonähnliche Wirkung nachgesagt. Es handelt sich hierbei um umstrittene Inhaltsstoffe und wir empfehlen daher ausdrücklich den physikalisch wirkenden Lichtschutz, insbesondere für Kinder. Auch wenn die hormonelle Wirkung nur sehr gering ist- wir empfehlen lieber zu vermeiden, was zu vermeiden ist.“

ME: „Wie unterscheidet sich dieser in der Wirkungsweise vom chemischen?“

S. Miller-Reitzer: „Die darin enthaltenen Wirkstoffe Zinkoxid oder Titaniumdioxid dringen nicht in die Haut ein, sondern legen sich wie ein Schutzschild auf die Haut und reflektieren so die Sonneneinstrahlung wie ein Spiegel. Der Nachteil ist, dass diese Schutzschicht nach dem Eincremen eben oft als weißer Film auf der Haut sichtbar ist. Einige Hersteller verwenden deswegen mittlerweile ganz kleine Partikel, sogenannte Nano-Partikel. Diese sind dann weniger sichtbar, können aber tiefer in die Haut eindringen, was ich wiederum für bedenklich halte. Damit verwirke ich ja die ursprünglichen Vorteile des physikalisch wirkenden Sonnenschutzes gegenüber dem chemischen. Außerdem werden mit Nanopartikeln die Ökosysteme geschädigt, sobald diese in den Wasserkreislauf gelangen, beispielsweise, wenn wir die Sonnencreme abwaschen oder Baden gehen. Welche verheerenden ökologischen Auswirkungen Nanopartikel haben, wird ja seit einiger Zeit schon in den Medien diskutiert. Leider hinterlässt jede Sonnencreme Rückstände in Seen und Meer, was aus Umweltschutz-Sicht kritisch zu betrachten ist. Unterm Strich raten wir unseren Kunden fast immer zu rein physikalisch wirkenden Sonnenschutzmitteln. Im Übrigen wirken diese sofort nach dem Auftragen. Gerade wer kleine ungeduldige Kinder hat, die sofort ins Wasser oder in den Garten wollen, weiß, dass das Gold wert ist. Aber bitte keine Sonnensprays benutzen, bei Kindern passiert es erfahrungsgemäß schnell mal, dass sie den feinen Sprühnebel einatmen.“ 

ME: „Gibt es Ausnahmefälle, für die du einen chemischen Lichtschutz empfiehlst?“

S. Miller-Reitzer: „Ja, in Situationen bei denen ich mit Wasser in Berührung komme oder viel schwitze und dann aber keine Chance zum regelmäßigen Nachcremen habe. Hier empfehle ich den chemischen Lichtschutz. Dieser hat in solchen Fällen im Vergleich zum physikalischen Lichtschutz eine bessere Restschutzwirkung, weil er sich nicht komplett abwäscht. Bevor ich einen Sonnenbrand riskiere, trage ich hier lieber einen chemischen Lichtschutz auf, denn er ist das kleinere Übel.“

ME: „Okay, dann habe ich zumindest schon eine Richtschnur. Worauf sollte ich deiner Meinung nach sonst noch beim Kauf von Sonnencremes achten?“

S. Miller-Reitzer: „Wir empfehlen grundsätzlich Lichtschutzfaktor 30. Ein 50er kann in Ausnahmefällen bei extremer Sonneneinstrahlung Sinn machen, alles darüber ist Quatsch. Es ist nämlich so, dass sich bereits beim 30er ein Netz auf der Haut bildet, eine Art Schutzschicht, die fast vollständig geschlossen ist. Eine 100-prozentig geschlossene Schicht bieten auch höhere Lichtschutzfaktoren nicht. Stattdessen beinhalten diese dann aber umso mehr Wirkstoffe und auch Schadstoffe, die in keinem Verhältnis zu dem „Mehr“ an Wirkung stehen. Statt ständig noch höhere Lichtschutzfaktoren zu verwenden, ist es ratsam, dann doch lieber mal eine Ruhepause im Schatten einzulegen oder entsprechende Kleidung anzuziehen. Wichtig ist außerdem, dass die Sonnencreme auch einen ausreichenden UVA-Schutz enthält.“

ME: „Woran kann ich das jetzt wiederum erkennen? Das ist ja alles ganz schön kompliziert!“

S. Miller-Reitzer: „Wenn auf der Verpackung ein eingekreistes UVA abgebildet ist, erfüllt die Sonnencreme die Anforderungen im Bereich des vorgeschriebenen UVA-Schutzes. Bei vielen Tagescremes und Make ups mit leichtem UV-Schutz ist zum Beispiel der UVA-Schutz häufig nicht explizit ausgewiesen. Diese reichen dann als umfassender Sonnenschutz nicht aus. Außerdem rate ich nicht dazu, ständig Tagespflegeprodukte und Make-up mit Lichtschutzfilter zu verwenden, da diese die Haut bei permanenter Anwendung auch belasten. Sie sollten wirklich nur im Bedarfsfall verwendet werden, zum Beispiel, wenn du dich länger in der Sonne aufhältst. Für einen normalen Tag im Büro oder an nebligen Novembertagen sind sie nicht nötig.“

ME: „Und welchen Sonnenschutz sollte ich dann im Bedarfsfall speziell fürs Gesicht verwenden?“

S. Miller-Reitzer: „Im Prinzip kannst du den gleichen verwenden wie für deinen Körper. Wenn du allerdings zusätzlich Pflegestoffe oder Anti-Aging-Pflege integriert haben möchtest, empfehle ich dir eine spezielle Gesichtssonnencreme, die auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Dann sparst Du Dir im Urlaub auch gleich die Tagespflege! Am besten lässt du dich von unserem geschultem Fachpersonal beraten. Das gilt übrigens nicht nur für Sonnencremes.“

 

ME: „Okay. Wenn ich dann endlich die richtige Sonnencreme gefunden habe, was muss ich bei der Anwendung und Aufbewahrung beachten?“

S. Miller-Reitzer: „Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten gilt bei Sonnencremes tatsächlich der Spruch „Viel hilft viel“. Viele Leute machen den Fehler, den Sonnenschutz zu dünn aufzutragen. Als Faustregel gilt ein Minimum von ein bis zwei Schnapsgläsern voll Sonnencreme pro Erwachsener. Und nach jedem Baden am besten das Ganze von vorne. Wer sich daran hält und ausreichend cremt, sollte am Ende des Sommers auch kaum das Problem von halbleeren Flaschen haben, die dann unsinnigerweise eingewintert werden. Hier sollte wirklich nicht gespart werden, frische Sonnencreme ist ein Muss für guten Schutz. Etwaige kühl gelagerte Reste aus dem Vorjahr sollten allenfalls für weniger empfindliche Stellen wie Hände oder Füße verwendet werden. Übrigens Sonnencremes bitte nie in der Sonne aufbewahren, außer es ist eine konservierte Chemiebombe. Wenn du dich umfassend vor Sonnenbrand schützen willst, darfst du natürlich deine Lippen nicht vergessen. Hier gibt es spezielle Lippenstifte mit Sonnenschutz. Und Männern mit lichtem Haar oder Glatze rate ich grundsätzlich, sich auf dem Kopf einzucremen oder eine Kopfbedeckung zu tragen. Ölfreie Sprays sind dafür prädestiniert! Und last but not least – am Abend immer gut abwaschen, die Haut muss wieder frei atmen können.“

ME: „Ihr bietet ja auch einige Sonnencremes und Sonnenschutzprodukte in eurem Laden und eurem Onlineshop an. Was sind das für Produkte?“

S. Miller-Reitzer: „Wir haben ausschließlich geprüfte, hochwertige Sonnenschutz-Produkte im Sortiment. In unserem Online-Shop bieten wir nur Marken an, von denen wir garantiert wissen, dass sie auf Tierversuche verzichten und bestmöglich nachhaltig produziert sind. Meine persönlichen Favoriten sind die Produkte von The Organic Pharmacy und COOLA. Der Sonnenschutz von The Organic Pharmacy ist aus organischen Inhaltsstoffen hergestellt und wirkt physikalisch. COOLA haben wir neu ins Sortiment aufgenommen. Die Marke stammt aus San Diego und bietet eine physikalische Linie sowie eine chemische Linie an. Bei der chemischen Linie von COOLA, die beispielsweise Produkte speziell für Sportler umfasst, wird im Gegensatz zu vergleichbaren Konkurrenzprodukten nur 1/7 des Wirkstoffanteils an chemischen Wirkstoffen verwendet. Stattdessen enthält die Linie einen sehr hohen Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen, die die Chemie teilweise ersetzen können. COOLA hat außerdem ein super Umweltranking, da die Produkte die Gewässer nicht belasten. Nanopartikel sind sowohl bei The Organic Pharmacy als auch bei COOLA tabu. In der Anwendung überzeugen die physikalisch wirkenden Produkte beider Marken durch eine sehr geringe bis kaum erkennbare Weißfärbung.“  

ME: „Das hört sich vielversprechend an. Kann ich die beiden Marken denn mal testen?“

S. Miller-Reitzer: „Klar, wir können nachher gerne in den Laden gehen und du suchst dir von jeder Marke ein Produkt zum Testen aus.“

ME: „Perfekt. Gibt es sonst noch etwas, was du unseren Leserinnen und Lesern zum Thema „Sommer, Sonne, Sonnenschutz“ mitgeben möchtest?“

S. Miller-Reitzer: „Ja, lasst euch denn Sommer nicht vermiesen, die Sonne ist nicht unser Feind. Im Gegenteil, ohne sie wären wir gar nicht lebensfähig. Und glücklich macht sie uns außerdem. Wir müssen einfach lernen, die positiven Seiten der Sonne zu nutzen, ohne dabei Schaden zu nehmen. Mit den richtigen Sonnenschutzprodukten und deren korrekter Anwendung ist schon einmal ein wichtiger Schritt getan. Eine vorgefertigte Lösung gibt es da aber nicht. Es gilt, im Einzelfall abzuwägen und sich für die bestmögliche Alternative zu entscheiden.“

ME: „Ich denke, jetzt bin ich richtig gut vorbereitet auf den Sommer 2017. Vielen Dank für das ausführliche Interview, liebe Steffi.“

S. Miller-Reitzer: „Gerne, das Thema liegt mir persönlich sehr am Herzen.“

 

PS: Im Anschluss an das Interview habe ich mir zwei tolle Produkte zum Testen ausgesucht. Ich werde euch natürlich ausführlich darüber berichten, seid gespannt!! 🙂

 

 

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